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Marke: Landrover Defender 110, TD5
Jahrgang: 2002 |
Wir haben unseren Landy innen als Wohnmobil bei
Chris Elliot vom Landy Center
ausbauen lassen und
mit folgendem Zubehör ausgestattet:
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| Zubehör |
Marke |
| Zusatztank Diesel L+R: 40 und 65Liter |
WH Engineering |
| Wassertank 140 Liter |
WH Engineering |
| Wasserpumpe |
Shurflow Whisper King |
| Doppel-Wasserfilter (Keramik+Aktivkohle) |
Katadyn |
| Gaskocher + 5kg Propanflasche |
Enders |
| Katalyt Gasofen 650W (mit
Sauerstoffmangelsicherung) |
Therm'x |
| Kühlschrank 42 Liter |
WEMO |
| Dachträger,
Dachzelt, Sonnendach |
Hanibal |
| Gel-Zusatzbatterie 85Ah, mit Trennrelais |
Excide, IBS |
| Solarregler |
IBS |
| DC/AC Sinus-Konverter 220V,
150W |
Waeco |
| Ansaugschnorchel |
WH Engineering |
| Unterfahrschutz vorne,
Differentialschutz, Spurtstangenschutz |
WH Engineering |
| Rammbügel |
WH Engineering |
| Ersatzradhalter |
WH Engineering |
| Riffelblech Kotflügel und
Motorhaube |
WH Engineering |
| Sitzschienenverlängerung |
Müller |
| Zusatzsteckdosen 12V in
Mittelkonsole und bei der Hecktüre |
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| Scheinwerfer vorne und
hinten auf Dachträger |
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| ABS und Traktionskontrolle
schaltbar |
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| Neigungsmesser |
PEMAS |
| GPS |
Garmin eTrex Legend + CD
ROM Worldmap |
| Solarpanel 65W |
BP Solar |
| Kiste auf dem Dach |
AMR Carbox |
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Mit Dachzelt,
Sonnendach und Solarpanel. Das Sonnendach lässt sich mit 3 Wänden zu
einem kompletten Vorzelt ausbauen.
Das Solarpanel lässt sich neigen und abnehmen.
Die 65 Watt des Solarpanels reichen gerade aus,
um bei warmen Temperaturen (Tagüber 35°C und nachts 22°C) den
Kühlschrank zu betreiben. Wird es heisser, muss mit Eis im Kühlschrank
nachgeholfen werden. |


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Innenansicht. Auf
den RAKO-Kisten können Luftmatrazen ausgelegt werden und es entsteht
drinnen eine Notschlafstelle, welche von Vorteil ist, wenn das Dachzelt
nicht aufgestellt werden soll oder kann (schlechtes Wetter, Übernachtung
in Städten, o.ä) |
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Seitenansicht mit
Wassertank, Kühlschrank und Duschschlauchanschluss |

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Doppelbatteriesystem mit Trennrelais und Batteriemonitor von IBS |

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Katadyn-Filter mit einem Keramik-und einem
nachgeschalteten Aktivkohleelement. Die Filter müssen alle 300-400 Liter
herausgenommen und gereinigt werden. Daher sind Schnellverschlüsse
vorteilhaft. Ein Druckgefäss ist nicht notwendig. |
GPS
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Unser Garmin GPS eTrex Legend mit der dazugekauften
Worldmap war für uns ideal. Klein genug um auch bei Trekkings
mitgenommen werden zu können und gross genug um beim Fahren das Display
sehen zu können. Eine externe Antenne war nicht nötig, der Empfang
meistens gut.
Die CD-Rom Worldmap ist gut, selbst kleine Ortschaften sind drin und
häufig sind sogar Schotterwege aufgeführt. |
| Luftdruck |
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Vorne [Bar] |
Hinten [Bar] |
| Asphalt |
3.5 |
4.5 |
| Schotter |
1.5-2 |
2.5-3 |
| Sand |
1 |
1.5 |
| Wir passen den Luftdruck selbst bei
kurzen Schotterstrecken an |
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| Reifen Auf Heavy Duty Felgen |
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Laufleistung |
Bemerkung |
BF Goodrich Trac Edge
235x85/16 |
95'000 km |
Excellente On- und offroadeigenschaften |
Firestone Destination
265x75/16 |
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Grobes Profil, Excellente Offroadeigenschaften,
hoher Rollwiderstand- und Geräusche |
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Dachzelt versus Poptop |
Wir haben uns wie viele andere Reisende auch die Frage gestellt, ob wir
ein Pop Top oder Dachzelt wählen sollen.
Hier unsere Erfahrungen mit unserem Dachzelt:
Vorteile:
- Günstig
- Kein Eingriff in die Karrosserie
- Bei heissen Temperaturen gute Lüftung
- Wenn Auto und Motor noch heiss sind, ist es oben immer noch kühl
- Man kann im Auto drin kochen, Hitze und Moskitos bleiben unten
- Auch wenn das Dachzelt aufgestellt ist, ist das Auto immer noch
diebstahlsicher geschlossen und wasserdicht.
- Geräumig
- Ohne Überzelt auch bei viel Wind stabil und ruhigNachteile:
- Es ist und bleibt ein Zelt. Bei Regen wird man nass beim
Aufstellen, Raufklettern und Verpacken und es ist nie 100% wasserdicht
- Wird es nass verpackt, so muss es wieder mal getrocknet werden
- Längere Zeit zum Ein- und Auspacken (ca. 3-5 Minuten)
- Bei Wind flattert das Überzelt (nur bei Hannibal-Zelten), daher ungünstig bei Regen UND Wind
- Bei Temperaturen unter 0°C ist es zu kalt, da das Zelt unterbelüftet
ist und keine Möglichkeit besteht, mittels Standheizung Wärme
raufzubringen
- Luftwiderstand beim Fahren, mit Dachgepäckträger und Zelt |
Die ersten 100'000 km |
Wir haben die ersten 100'000 km mit unserem Landy
zurückgelegt und sind immer noch begeistert und überzeugt das richtige
Auto für eine Weltumrundung gekauft zu haben
Hier unsere persönliche Einschätzung:
- Durch die Offroadtauglichkeit können wir Strecken befahren, die mit
normalen Fahrzeugen nicht möglich sind und kommen an Orte die andere gar
nicht zu sehen bekommen
- Bei schlechten Strassen schätzen wir die Federung und die Robustheit
- Unser Landy ist gross genug, dass wir all unsere Toys mitnehmen können
und noch drin leben können, doch klein genug, dass er überall durchkommt
und noch in Garagen reinpasst
- Fällt weniger auf als ein Wohnmobil und wir können problemlos in
Städten das Auto parken und drin schlafen
Vorteile:
- Moderner, kraftvoller und sparsamer Motor
- Moderner Antriebsstrang mit permanentem Allradantrieb. Somit kann auch
auf Asphalt mit der Reduktion gefahren werden. Wichtig z.B. bei steilen
Bergabfahrten, um die Bremsen zu schonen.
- Gutes Fahrwerk, mit grosser Bodenfreiheit und Verschränkung
- Leichte, nichtrostende Karosserie aus Aluminium
- Alarmanlage und Wegfahrsperre
- ABS und ETC. Funktioniert beides excellent. ETC verbessert die
Offroadtauglichkeit merklich. Wir haben die gleiche Testtrecke mehrmals
mit unterschiedlicher Konfiguration gefahren und sind mit gesperrtem
Zentraldiff und ETC am weitesten gekommen. Ohne ETC haben die Räder
schon früher zu rutschen begonnen.
- Mit Sitzschienenverlängerung, sehr angenehme Sitzposition mit gutem
Überblick. An die linksseitig angeordneten Pedale gewöhnt man sich
schnell. Dafür hat man eine super Sitzposition fürs Offroaden.
- Passt mit Dachzelt in Standart 20' Container.
- Es existiert ein weltumspannendes Netz von Landroververtretungen
- Sehr gute Erfahrungen mit den Garantieleistungen von Landrover Schweiz
gemacht
- Landroverfahrer sind ein eigenes Völkchen und man trifft überall
Landy-Fans- und Clubs, die einen einladen und weiterhelfen
Nachteile:
- Elektrische Leitungen nicht rüttelsicher verlegt und können
durchscheuern
- Undicht, bei starkem Regen dringt Wasser in den Fahreraum ein
- Im Fussbereich des Fahrers wird es bei hohen Aussentemperaturen sehr
heiss
- Das Händlernetz ist nicht so dicht wie z.B. bei Toyota, doch jedes
Land besitzt mindestens eine Landroververtretung
Aufgetretene Mängel:
- Hauptkabelstrang an Bremsleitung vom ABS-Modulator aufgescheuert.
Folge: Kurzschluss, Sicherung verbraten und Motorstillstand
- ABS Sensor hinten rechts Kabelbruch. ABS und ETC nicht funktioniert
- Filzdichtung bei Ausgang Zwischengetriebe undicht: Öl in
Handbremszylinder
- Simmerring Differentialeingang vorne undicht
- Ausrücklager Kupplung quietscht bei kaltem Zustand
Alle diese Mängel wurden kostenlos auf Garantie repariert und
behoben. In den USA und Kanada funktioniert die weltweite Garantie
nicht. Man muss die Reparatur bezahlen und kriegt die Kosten vom
heimischen Händler zurückerstattet.
In Panama wurde der ABS Sensor kostenlos auf Garantie ersetzt.
Diverse Facts:
Dieselverbrauch: Im Schnitt: 12l /100km (inkl.Dachgepäckträger und
Fahrräder)
Ölverbrauch: Anfangs ca. 1L/10'000km, momentan ca. 1L/5'000km
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