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Nach fast drei Wochen in Colorado ging es weiter Richtung
Utah, nach Salt Lake City. Dort konnten wir bei einem Volleyballkollegen,
der vor zehn Jahren dorthin ausgewandert ist und seiner Gattin die
Festtage verbringen. Wir wurden sofort in die Familie aufgenommen und
genossen die Zeit dort sehr. Thank you very much Teresa and Markus !!!!
Unsere Hauptaktivitäten bestanden vor allem darin, lange auszuschlafen,
danach ein wenig herumzufaulenzen, dazwischen wurde mal ein Buch
hervorgenommen oder der Fernseher durchgezappt. Am Abend stand häufig
Kultur auf dem Programm: So waren wir zweimal im Kino, haben uns den
Temple Square in Salt Lake angeschaut oder zogen uns ein paar DVDs rein.
Ab und zu gab es einen Spaziergang in die nähere Umgebung oder eine Runde
auf dem Frisbee-Golf-Course von Salt Lake. Ja, richtig gelesen,
Frisbee-Golf: funktioniert gleich wie Golf, man muss versuchen, seinen
Frisbee mit so wenig Schüssen wie möglich in einen metallenen Korb zu
werfen. Und es gibt wie im Golf verschiedene Frisbees für die
unterschiedlichen Flugbahnen und Entfernungen, war echt ne Gaudi.
Das alte Jahr haben wir mit Käsefondue beschlossen und das Nächste mit
einem Käseklumpen im Magen begonnen. Ein kleiner Spaziergang half den Käse
zu verarbeiten.
Natürlich stand auch in Utah Skifahren auf dem Programm. So fuhren wir je
einen Tag in Alta und Snowbasin. In letzterem fand die letzte Olympische
Abfahrt statt. Da wir über Weihnachen genug Zeit hatten, konnten wir
abwarten, bis ein wenig Pulverschnee die Pisten überzuckert hat und sich
die Sonne zeigte. Die Gebiete in Utah bieten im Vergleich zu Colorado
steilere Abfahren und felsige Couloirs, haben aber dafür nicht so lange
Abfahrten.
Nach fast zwei Wochen hiess es Abschied nehmen von Teresa und Markus und
es ging weiter Richtung Westen, zum Lake Tahoe, wo wir noch zwei Tage von
unserem Skiabo in Heavenly nutzen konnten. Rund um den Lake Tahoe hat es
verschiedene Skigebiete, unter anderem Squaw Valley, das 1960
Austragungsort der Winterspiele war. Heavenly ist eines der grössten
Gebiete am Lake Tahoe und hat einige ziemlich steile Abfahrten, leider
hatte es, als wir dort waren, keinen Pulver und wir mussten mit planierten
Pisten vorlieb nehmen. Das schönste an Heavenly ist aber die Aussicht auf
den wunderschönen Lake Tahoe, der mit 500 Metern einer der tiefsten Seen
in Nordamerika ist. Heavenly liegt in Kalifornien und Nevada und da in
Nevada das Glückspiel erlaubt ist, hat sich am Fuss von Heavenly ein
kleines Las Vegas etabliert. So haben wir hinter dem Caesars Hotel
übernachtet, sind am Abend durch die Casinos geschlendert und haben uns
einmal nach einem anstrengenden Tag in den Whirlpool des Caesars
eingeschlichen.
Nach drei Tagen ging es weiter nach San Francisco, wo wir mittlerweilen
angelangt sind und uns nun bei Val und Karena und deren Kindern auf die
Baja California vorbereiten. Es gilt nun US-Visa zu verlängern,
Versicherung für Mexiko abzuschliessen etc. etc.. Wir werden
voraussichtlich 6 Wochen dort unten bleiben und Kitesurfen, die Sonne und
Wärme geniessen, Surfen, Tortillas futtern, Schnorcheln, Tequilla
degustieren, Seegetier schlemmen, Spanisch lernen und so weiter und so
fort und da wir nicht sicher sind, ob es möglich sein wird die Homepage
von dort unten zu aktualisieren, kann es sein, dass der nächste Update
erst im März erfolgen wird, sorry chickas und muchachos. Doch Internet
Cafes hat es sicher und so werden wir wenigstens die emails periodisch
checken können. Hasta luego !!! |