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Auch in dieser Etappe ging es weiter gegen Norden. Unsere
Übernachtungsprobleme haben sich mittlerweile gelöst, es gibt genügend
unbesiedelte Gebiete und Waldwege, in denen wir am Abend den Landy
hinstellen und ungestört übernachten können.
Der Grenzübertritt nach Kanada erfolgt absolut einfach, keine Formalitäten
wegen dem Fahrzeug, es muss nicht einmal ein Nachweis erbracht werden,
dass wir eine Haftplichtversicherung haben.
In Kanada geht es der Bay of Fundy entlang nach Nova Scotia. Diese Bucht
weist weltweit den höchsten Tidenhub von bis zu 15 Metern auf! Auf der
Suche nach einem geeigneten Schlafplatz finden wir eine lauschige
Waldlichtung, welche wir mit mehreren Millionen Moskitos teilen, die sich
auf das Bufett à Discrétion schon lange gefreut haben. Zum Glück ist das
Dachzelt moskitofest.
Nova Scotia empfängt uns dem Namen entsprechend: Es giesst wie aus Kübeln
und es ist kalt. Den vorletzten Übernachtungsplatz erreichen wir nach
mehrkilometriger, strapaziöser Schotterpistenfahrt, werden aber dafür mit
einer wunderbaren Meersicht und einem unvergesslichen Sonnenuntergang
belohnt.
Tags darauf fahren wir in den Kejimkujik Nationalpark, in dem wir mal
wieder unsere Bikes vom Dach nehmen und eine 50km Rundtour unternehmen. |