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Abkürzung zu den Fotos
Nach sechs Stunden Flug kommen wir um 23:30 in Tahiti an. Herrliche Zeit
um irgendwo anzukommen, gelle! Um das Geld für die Übernachtung zu sparen,
legen wir uns auf eine Bank und versuchen die Nacht über die Runden zu
bringen. Na, ja bequem ist es nicht, doch ein paar Stunden Schlaf haben
wir trotzdem gefunden. In Französisch Polynesien, wird, wie es der Name
schon sagt französisch gesprochen, es hat sehr viele Franzosen hier und
dementsprechend sieht auch das Essensangebot aus. Baguette, Pain de
chocolat, Roquefort, Foie gras, ..., einfach alles was das Schlemmerherz
begehrt, wenn..., ja wenn alles nicht so verdammt teuer wäre. Für eine
Cola und ein Pain de Chocolat, unserem Frühstück am Flughafen, blättern
wir sage und schreibe 7 Franken hin. Da wurde sogar Esther hellwach, als
ich mit dieser kostbaren Fracht angekommen bin und hat jeden Bissen voll
genossen.
Da wir dem Reiseführer entnehmen konnten, dass die Hauptinsel Tahiti gar
nicht so schön sein soll, entscheiden wir uns, auf die schöne Nachbarinsel
Moorea überzusetzen. Wir nehmen die erste Morgenfähre und sind
schon um 8:00 dort. Die Sonne brennt schon um diese Zeit voll runter und
der Schweiss läuft uns nur so runter. Rein in den lokalen Bus, der um die
Insel fährt und ab zum Petit Village, wo einer der schönsten
Strände Mooreas sein soll. Bei der Touriinfo werden wir amüsiert
gemustert, als wir nach einem günstigen Hotel fragen. Eine blöde
Bambushütte in einem kleinen Ressort kommt auf bescheidene 130 Fränkli zu
stehen, pro Nacht wohlgemerkt. Wir machen rechtsum kehrt und zotteln zum
Camping Nelson, wo wir für die nächsten drei Tage eine kleine
Reihenhauszelle mit Bambusdach zu einem akzeptablen Preis belegen.
Nachdem die Pflicht absolviert ist, können wir mit der Kür loslegen: Die
Palmen, das türkisblaue Wasser, der weisse Strand, das herrlich warme Meer
und die vielen bunten Fischchen zwischen den Korallen sind EINFACH
PARADIESISCH !!!
Wir spazieren dem Strand entlang, gehen schnorcheln, schauen den Kitern
zu, die hier im klaren Wasser herumdüsen (ach, hätten wir unseren Kite
dabei) und geniessen die herrlichen Sonnenuntergänge.
Ungern packen wir am letzten Tag unsere Rucksäcke, hier hätten wir es noch
locker länger ausgehalten, doch der Weiterflug ist schon gebucht und der
Landy wartet auch schon im Hafen von Auckland. So geht es denn wieder
zurück nach Papeete und dann zum Flughafen. In einer nahegelegen Roulotte,
einem fahrenden Restaurant gönnen wir uns die lokale Spezialität, Poisson
Cru an Kokossauce und investieren die letzten Francs in eine leckere
Crepe. Um 4:00 morgens geht der Flieger Richtung Auckland. So sitzen wir
denn einige Stunden herum, lesen und schlagen uns die Nacht um die Ohren,
die nur kurz durch das Ankunftstohuwabohu des aktuellen Mr. Universums
aufgelockert wird. Er wird vom lokalen Bodybuildungclub willkommen
geheissen, grazile Insulanerinnen hängen Blumenkränze um seinen
Stiernacken und eine Band inlusive Tänzerinnen spielt auf. Der Typ hat
Oberarme wie ich Oberschenkel und lässt keine Gelegenheit aus, sich in
Pose zu werfen und sein strahlendes Pepsodentgrinsen in die Menge zu
werfen. Nach zwanzig Minuten ist das Theater vorüber und es heisst nur
noch zwei Stunden warten bis zum Abflug, gääähn.
Mit Verspätung geht es dann endlich los, kurze Zwischenlandung in
Rangaroa auf Cook Island und um 10:45 setzen wir in Auckland
auf. Die Pass- und Quarantänekontrolle bringen wir schnell und problemlos
hinter uns und werden von Colin, dem Freund meiner Cousine Zuzana in
Empfang genommen. Neuseeland, wir sind daaaaaaaa!
Yeppeeeee!
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