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Von der Goose Bay ging es wieder zurück nach Labrador
City, wo wir von den Blackmore's wieder herzlich aufgenommen wurden. Nach
zwei Tagen fiel uns der Abschied schwer und wir werden an die Zeit, die
wir bei ihnen verbringen durften, immer wieder gerne zurückdenken. Auf den
Weg haben sie uns noch eine Flasche selbst hergestellten Weins,
Caribou-Würste und noch 2 CD's mit Musik aus Labrador und Neufundland
mitgegeben. Dear Nellie and Carl, thank you very much.
Labrador CD rein und es hiess 555 Schotterkilometer unter die Räder zu
nehmen. Am Abend kamen wir wieder an unseren See, grillten die Caribou
Würste, genossen den Wein und den klaren Sternenhimmel.
Nachdem wir den Trans Labrador Highway verlassen hatten, kam uns die
belebte Gegend Richtung Quebec anfänglich komisch vor: so viele Autos und
Menschen unterwegs, doch das hat sich mittlerweile gelegt.
Wir machten noch einen Abstecher entlang des Saguenay Rivers nach
Chicoutimi wegen der Fjordlandschaft, welche einzigartig an der Ostküste
ist.
Die Strecke nach Quebec City windet sich entlang den Klippen zum St.
Lorenz River durch eine sehr reizvolle Landschaft: kleine Dörfchen,
dazwischen Felder, in den Städtchen stechen die grossen Kirchen ins Auge.
Quebec selber hat einen historischen Stadtkern und als einzige Stadt in
Nordamerika noch eine intakte Stadtmauer. Diese Stadt hat nichts mit
Kanada oder USA gemein, vielmehr wähnt man sich irgendwo in Paris: es hat
alte Häuser und enge Gässchen, Strassencafés- und musikanten und überall
wird Französisch gesprochen, besser gesagt Quebecisch, was nicht immer
leicht zu verstehen ist. Neben Tausenden von anderen Touris genossen wir
die friedliche Atmosphäre und vor allem das warme Wetter mit Temperaturen
bis zu 25 Grad. |